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Kategorien: Barrierefreiheit, Veranstaltungen
Die Testversion 1.5 des beyoCBS Reader ist aktuell noch nicht für die Anwendung durch blinde Menschen geeignet. So treten beispielsweise erste Probleme bei Nutzung der automatischen Ausrichtung auf: Es wird nicht angesagt, ob Text an den Rändern abgeschnitten ist. Demzufolge ist die korrekte Aufnahme eines Blattes für Blinde kaum möglich. Zudem ist es unbedingt empfehlenswert, die Sprachausgabe des Handy-Screenreaders vor Verwendung des beyoCBS Readers abzuschalten. Ansonsten gibt es ein Stimmenwirrwarr durch die parallele Ausgabe von Screenreader und Vorlesesoftware. Als größter Nachteil stellte sich heraus, dass Texte noch nicht speicherbar sind.
INCOBS wird das offizielle Release 2.0, dass im April erscheinen soll, testen und an dieser Stelle ausführlich berichten.
Kategorien: Hard- und Software, Hilfsmittel
Das Betriebssystem Apple Mac OS X ist mit einem systemeigenen Screenreader ausgestattet - ein Merkmal, dass sich für blinde Menschen sehr interessant erweisen könnte.
Zusätzlich mit einer deutschen Sprachausgabe versehen, erwies sich VoiceOver in einer ersten Vorführung recht stabil. Vor allem die Mac-internen Programme wie das E-Mail-Programm („Mail“), der Internet-Browser Safari, ein Programm zum Erfassen von PDF-Dateien („Vorschau“), die Musikverwaltung iTunes sowie TextEdit, eine Textverarbeitung mit ähnlichem Funktionsumfang wie WordPad von Windows, scheinen gut bedienbar zu sein.
Der komplette Erfahrungsbericht "Mac OS X mit VoiceOver - eine Lösung für Blinde?"
Kategorien: Barrierefreiheit, Hard- und Software
Die Firma Beyo aus Deutschland hat eine Software vorgestellt, die es Mobilelefonen mit Kamera ermöglicht, Texte zu erfassen und vorzulesen.
Dieser Ansatz ist nicht neu - spannend ist jedoch, dass der Hersteller mit einer automatischen Auslösefunktion die aus anderen Systemen bekannte Aufnahmeverwackelung umgehen will. Beim Nutzen der Software entstehen keine Verbindungskosten zu einem externen Server. Die Daten werden direkt im Mobiltelefon verarbeitet. Verblüffend ist auch der Preis: Mit knapp 80€ liegt er weit unter den Preisen ähnlicher Produkte.
Wie sich die Software im praktischen Umgang bewährt, können Interessierte jetzt ausprobieren. Beyo stellt den beyoCBS Reader in einer kostenlosen 7 Tage gültigen Probeversion zur Verfügung.
Kostenloser Probedownload beyoCBS Reader
Kategorien: Hard- und Software, Hilfsmittel
Mit dem DAISY-Flashplayer und -Rekorder Booksense XT hat INCOBS nun alle mobilen DAISY-Player auf dem deutschen Markt getestet. Die Geräte zeichnen sich durchgängig durch eine gute Bedienbarkeit aus, fast alle Player lieferten im Test eine solide Tonqualität. Doch in der Aufnahmegüte mussten wir deutliche Unterschiede feststellen.
Lesen Sie alle Testergebnisse für mobile DAISY-Player:
Test: Mobile DAISY-Player 2009
Kategorien: Hilfsmittel
Die grafische Oberfläche von Linux stellt blinde Mitarbeiter bislang vor Probleme. Mit dem vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderten Projekt SUE sollte sich das ändern. Ziel war es, einen leistungsfähigen Screenreader für Linux zu entwickeln. Mit Abschluss des Projekts, Ende 2009, hat INCOBS den SUE-Screenreader getestet. Leider fällt das Ergebnis sehr mager aus, Vorzüge gegenüber dem bislang bekanntesten Linux-Screenreaders Orca sind nicht zu entdecken.
Die Ergebnisse finden Sie hier:
www.incobs.de/produktinfos/screenreader/open_source/sue
Kategorien: Hard- und Software, Hilfsmittel
Mit dem TextScout der Firma Elumo wurde eine weitere Texterkennungssoftware für Handys entwickelt. Wie mit dem amerikanischen Produkt knfb-Reader fotografiert der Nutzer Schriftstücke mit der Handykamera. Diese werden dann von einer Sprachausgabe - ebenfalls auf dem Handy installiert - vorgelesen. Vorteil des Textscouts: Blinde Nutzer werden beim Fotografieren gut durch Richttöne unterstützt. Auch können verschiedene Handys mit der Software ausgestattet werden. Allerdings erfolgt bei dem Elumo-Produkt die Textverarbeitung nicht auf dem Handy, sondern auf einem zentralen Server. Notwendig ist also ein Internetvertrag für das Handy.
Die ausführlichen Testergebnisse, auch im Vergleich mit dem knfb-Reader, finden Sie hier:
www.incobs.de/produktinfos/lesesprech/test_texterkennung_handys/index
Kategorien: Hard- und Software, Hilfsmittel
Chiphersteller Intel hat mit dem Intel Reader ein Gerät entwickelt, das mehrere Vorlesesystem-Konzepte kombiniert.
Das mobile 0,6 kg schwere Gerät verfügt über eine Vorlesefunktion und ist mit einem 4,3"-Display ausgestattet, das in Laufschrift den vorgelesenen Text anzeigt. Laut Hersteller lässt sich der Text soweit vergrößern, dass einzelne Wörter bildschirmfüllend angezeigt werden können. Auch die Vorlesegeschwindigkeit der Sprachausgabe sei in mehreren Stufen wählbar. Zusätzlich ist es möglich, über eine eingebaute Kamera abfotografierten Text zu digitalisieren und per Sprachausgabe vorlesen zu lassen. Die Daten können auf dem etwa 2 GB großen internen Flashspeicher gesichert werden. Datenübertragungen oder Produktaktualisierungen werden über die integrierte USB-Schnittstelle vorgenommen. Neben dem Akkubetrieb (Laufzeit ca. 4 Stunden) kann der Reader auch über ein Netzteil mit Strom versorgt werden.
Unterstützt werden reine Textformate, DAISY, NISO (US-Standard für bibliografische und bibliothekarische Programme) und NIMAS (US-Standard für elektronische Schulbücher für Sehbehinderte) sowie MP3 und WAV. Klassische E-Book-Formate werden vom Intel Reader nicht abgespielt.
Das Gerät ist bislang nur in den USA und Großbritannien erhältlich. Die Einführung auf dem deutschen Markt werde aber derzeit geplant.
Kategorien: Hilfsmittel
Forscher der Freien Universität Berlin haben mit "InformA" ein Allround-Hilfsmittel für blinde und sehbehinderte Menschen entwickelt, dass die Konzepte unterschiedlicher Hilfsmittel in sich vereint.
"InformA" ist ein kleiner Computer mit funkgesteuertem Internetzugang. Ähnlich wie bei der Bedienung eines Radios kann der Nutzer zwischen unterschiedlichen Kanälen wählen und sich aus dem Internet Informationen wie z.B. die Uhrzeit oder den Wetterbericht abrufen.
Darüber hinaus lassen sich mit dem Gerät E-Mails lesen und per Spracheingabe beantworten. Die integrierte Kamera und eine Texterkennungssoftware ermöglichen das Lesen gedruckter Vorlagen. Bei Bedarf können schwierige Vorlagen an ein Callcenter weitergeleitet werden, dass weiterhilft.
Das Projekt befindet sich derzeit in der Testphase, für die noch Probanden gesucht werden. Weitere Informationen gibt es auf der Projekthomepage von InformA: http://informa.mi.fu-berlin.de/index.html
Kategorien: Hilfsmittel
Mit zwei Beiträgen beteiligte sich INCOBS an der DAISY 2009, einer internationalen Fachtagung zur DAISY-Technologie vom 21. bis zum 27. September in Leipzig
Heike Clauss und Carsten Albrecht stellten DAISY-Player für verschiedene Nutzungssituationen vor und präsentierten die aktuellen Testergebnisse zu mobilen DAISY-Playern.
In einem zweiten Vortrag wurde das Zusammenspiel von Screenreadern und PDF-Dokumenten erläutert und auf gegenwärtige Problematiken eingegangen.
Die Präsentationen zu den Vorträgen sind jetzt auf den Seiten der DAISY-Fachtagung abrufbar:
Kategorien: Barrierefreiheit, Veranstaltungen
Bereits seit dem 19. August ist das neueste Update, V. 4.10, von Talks verfügbar. Für alle diejenigen, die Talks nach dem 13. November 2007 erworben haben, ist dieses Update kostenlos erhältlich.
Die Version 4.10 läuft auf Handys mit dem Betriebssystem Symbian 3rd Edition. Neu unterstützt werden die Handys: Nokia E 63, E 71 X und mit einigen Einschränkungen Nokia N 75 und N 86.
Vorteil von Talks 4.10: Wenn man mehrere Sprachen auf seinem Handy installiert hat, kann man nun noch schneller zwischen den einzelnen Ausgaben umschalten. Weiterhin werden jetzt anwendungspezifische Einstellungen von Talks in einzelnen Text-Dateien abgelegt. Das bedeutet, dass man diese Einstellungsdateien besser untereinander austauschen kann. Zum Schreiben von Texten kann man nun mit dem auf einigen neuen Handys installierten XT9-Wörterbuch arbeiten, dem Nachfolger des T9-Wörterbuches. Schließlich wurden bei einigen Handys die Symbole neu beschriftet.
Bereits seit Version 4.0 von Talks gibt es einen DAISY-Leser, DAISY2GO, der separat installiert werden muss. In der neuestes Version 1.01.2 wurden einige kleinen Fehler behoben.
Talks 4.10 wird z.B. von den Firmen IPD, Handytech und Büro für barrierefreie Bildung angeboten.
Kategorien: Hilfsmittel
Aktuell sind die drei Vergrößerungsprogramme MAGic, Lunar Plus und ZoomText auf das neue Betriebssystem Windows Vista und Office 2007 angepasst. INCOBS hat die Software unter Vista, Word und Outlook getestet und dabei einige Schwachstellen identifiziert. So wäre bei großen Vergrößerungsstufen mehr Unterstützung durch die Sprachausgabe wünschenswert.
Neue Testergebnisse: Vergrößerungssoftware unter Windows Vista und Office 2007
Kategorien: Hilfsmittel
Letzte Änderung: 25.08.2008 | © 2006 DIAS GmbH | Impressum | Barrierefrei?