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Die virtuelle Tastatur BlindType soll das "Blindschreiben" auf Touchscreens erleichtern. Möglicherweise ein geeignetes Hilfsmittel für Menschen mit Sehbehinderung, für die Touchscreen-Bediensysteme bislang ein Hindernis darstellten? Nutzer sollen bei der Texteingabe nicht mehr aufs Display achten müssen. Die Software analysiert, welche Wörter gemeint sind, und soll dabei eine erstaunlich hohe Treffgenauigkeit haben.
Verwendbar soll BlindType zunächst mit iPhone, iPad und Android-Mobilfunktelefonen sein und möglichst bald auf den meisten Touchscreens und mobilen Betriebssystemen eingesetzt werden.
Zur englischsprachigen Homepage von BlindType
Kategorien: Barrierefreiheit, Hard- und Software
INCOBS sammelt Informationen zur Barrierefreiheit der Geräte. Gibt es ausreichende Einstellmöglichkeiten für Schriftgrößen und Kontrastregelungen, ist die Menünavigation einfach nachvollziehbar und strukturiert? Wo besteht Handlungsbedarf, um eBook-Reader auch für Menschen mit Seheinschränkung zugänglich zu machen? Ist der Einsatz der Reader überhaupt sinnvoll, oder sollte es lieber doch gleich ein Tablet-PC oder ein DAISY-Reader sein?
Ihre Meinung ist gefragt! Wer konnte bereits Erfahrungen mit einem eBook-Reader machen? Das INCOBS-Team freut sich über Hinweise an redaktion@incobs.info.
Kategorien: Barrierefreiheit, Hilfsmittel
Das Projekt Leibniz befasst sich mit der Entwicklung und Durchführung von IT-Verfahren für eine barrierefreie Aufbereitung von Sach- und Fachbuchinhalten. Die Umsetzung des Projekts durch die Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB) in Kooperation mit der Volltextdatenbank Libreka soll die Übertragung von bereits digitalisierten Inhalten erleichtern und Nutzern einen schnellen Zugriff ermöglichen.
Mit der Digitalisierung der Fachpublikationen will Leibniz vor allem die Teilhabe von Menschen mit Behinderung im beruflichen und akademischen Umfeld erweitern.
Kategorien: Barrierefreiheit, Hilfsmittel
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Kategorien: Barrierefreiheit, Veranstaltungen
Das Betriebssystem Apple Mac OS X ist mit einem systemeigenen Screenreader ausgestattet - ein Merkmal, dass sich für blinde Menschen sehr interessant erweisen könnte.
Zusätzlich mit einer deutschen Sprachausgabe versehen, erwies sich VoiceOver in einer ersten Vorführung recht stabil. Vor allem die Mac-internen Programme wie das E-Mail-Programm („Mail“), der Internet-Browser Safari, ein Programm zum Erfassen von PDF-Dateien („Vorschau“), die Musikverwaltung iTunes sowie TextEdit, eine Textverarbeitung mit ähnlichem Funktionsumfang wie WordPad von Windows, scheinen gut bedienbar zu sein.
Der komplette Erfahrungsbericht "Mac OS X mit VoiceOver - eine Lösung für Blinde?"
Kategorien: Barrierefreiheit, Hard- und Software
Mit zwei Beiträgen beteiligte sich INCOBS an der DAISY 2009, einer internationalen Fachtagung zur DAISY-Technologie vom 21. bis zum 27. September in Leipzig
Heike Clauss und Carsten Albrecht stellten DAISY-Player für verschiedene Nutzungssituationen vor und präsentierten die aktuellen Testergebnisse zu mobilen DAISY-Playern.
In einem zweiten Vortrag wurde das Zusammenspiel von Screenreadern und PDF-Dokumenten erläutert und auf gegenwärtige Problematiken eingegangen.
Die Präsentationen zu den Vorträgen sind jetzt auf den Seiten der DAISY-Fachtagung abrufbar:
Kategorien: Barrierefreiheit, Veranstaltungen
Auf dem deutschen Markt ist seit kurzem das Apple iPhone 3G S mit integriertem Screenreader und Sprachausgabe erhätlich. Dadurch soll das Telefon, dessen Bedienoberfläche aus einem Touchscreen besteht, auch für Menschen mit Seheinschränkungen bedienbar sein.
EDV-Berater Marco Zehe hat sich das neue iPhone angesehen und einen ersten Erfahrungsbericht verfasst:
Marco Zehe: Erstes anfühlen von VoiceOver auf dem iPhone
Kategorien: Barrierefreiheit, Hard- und Software
Das Google-Handy mit dem Betriebssystem Android soll zugänglich für Blinde und Sehbehinderte gemacht werden. Der blinde Google-Entwickler T V Raman plant, nicht nur die auf dem Telefon installierte Software barriererefrei zu gestalten, sondern auch die Hardware entsprechend zu modifizieren.
Entwickelt hat Raman bereits eine revolutionäre Möglichkeit, mittels Touchscreen Nummern einzugeben: Sie beruht auf relativen Positionen und wählt bei der ersten Berührung des Displays immer eine Fünf. Davon ausgehend, befinden sich die weiteren Ziffern wie gewohnt mittig darüber (Drei), links daneben (Vier), usw. Fehler bei der Nummerneingabe können durch Schütteln des Telefons rückgängig gemacht werden.
Informationen in englischer Sprache auf der offiziellen Android-Seite von Google
Kategorien: Barrierefreiheit, Hard- und Software
Die spanische Firma Codefactory hat den ersten barrierefreien DAISY Player für Mobiltelefone auf den Markt gebracht. Laut Codefactory, die auch Mobile Speak, einen Screenreader für Handys, produzieren, läuft der DAISY Player V2.0 auf den gängigsten Nokia-Mobiltelefonen mit Symbian-Betriebssystem.
Unterstützt werden alle DAISY-Funktionen, wie z.B. das Ablegen von Stimmnotizen als Lesezeichen. Menschen mit Seheinschränkungen können Schriftgröße sowie Hintergrundfarben ihren Bedürfnissen anpassen. Der Mobile DAISY-Player ist in deutscher Sprache erhältlich. Eine 30tägige Testversion kann bei der Firma Codefactory heruntergeladen werden:
Mobile DAISY Player Version 2.0
Kategorien: Barrierefreiheit, Hard- und Software, Hilfsmittel
Nicht barrierefreie Internetseiten können bei der Meldestelle für Webbarrieren reklamiert werden. Betreut wird die Meldestelle vom Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik (AbI). Nach einer Prüfung der Seiten kontaktiert die Meldestelle die Betreiber und setzt sich für eine schnelle Beseitigung der Mängel ein.
Zur effizienteren Betreuung der Barrieremeldungen werden noch ehrenamtliche Mitarbeiter gesucht.
Surfer, die sich in Ihrer Freizeit besonders stark für ein barrierefreies Internet einsetzen wollen, können sich daher ab sofort bei der AbI-Meldestelle registrieren lassen.
Mit der Anmeldung sind keine Verpflichtungen verbunden. Sie soll vielmehr helfen, die gewonnenen Informationen auf eine breitere Basis zu stellen.
Infos und Kontaktdaten finden Interessierte auf der Internetseite der Meldestelle: http://www.webbarrieren.wob11.de/.
Kategorien: Barrierefreiheit
Die blista (Deutsche Blindenstudienanstalt) bietet ab sofort verschiedene Zeitschriften im barrierefreien PDF-Format an. Diese PDF-Form ist mit sog. Tags versehen und zugänglich für Hilfsmittel wie z.B. Screenreader. Nutzer von JAWS 6.2 z.B. können von Überschrift zu Überschrift navigieren, gezielt Seiten anspringen oder Lesezeichen anlegen.
Eine Informationsliste über Bücher, die im barrierefreien PDF-Format erscheinen, kann auf der Homepage der blista eingesehen werden, oder per Post oder E-Mail angefordert werden: Deutsche Blindenstudienanstalt e.V., Postfach 11 60, 35001 Marburg, E-Mail:info@blista.de.
Wenn Sie mehr über das Thema barrierefreie PDFs wissen möchten, lesen Sie auf den INCOBS-Produktinformationsseiten Screenreader/PDF-Test weiter.
Kategorien: Barrierefreiheit, Hard- und Software
Auf der Internetseite Access Firefox von Kevin Saunders sind viele Informationen zum barrierefreien Internetzugang mit Mozilla Firefox zusammengetragen. Die Seite informiert nicht nur über Add-ons und Extensions, sondern zeigt auch, wie man den Browser konfigiert, um optimale Zugänglichkeit zu erreichen.
Kategorien: Barrierefreiheit, Hard- und Software
Wayfinder und Nuance Communications haben eine Handy-Navigationssoftware für Sehbehinderte entwickelt. Wayfinder Access basiert auf einer Kombination zwischen Software, Screenreader und Sprachausgabe. Eine "Wo bin ich?"-Funktion informiert den Nutzer in Intervallen seinen aktuellen Standort. Neben der Ansage von Straßennamen soll die Software auch Auskunft über "Points of Interest" geben.
Wayfinder Access soll Mitte März auf den Markt kommen.
Kategorien: Barrierefreiheit, Hard- und Software
In den Boden eingelasse Funkchips sollen Blinden und Sehbehinderten künftig den Weg weisen. Ohne zusätzliche Batterie senden die Chips Informationen, die mittels speziellem Blindenstock empfangen werden können. Über die Datenbank eines mobilen Computers, z.B. PDA, und Sprachausgabe soll es dann möglich sein, Informationen über die Wegstrecke oder Lokalitäten des jeweiligen Bewegungspunktes abzurufen.
Der notwendige Inhalt zur Speisung der Datenbank soll übers Internet zur Verfügung gestellt werden. Diese Form der Informationsbereitstellung sei auch für Bahnhöfe, Flughäfen oder Fußgängerzonen denkbar.
Bislang werden RFID-Chips u. a. in Reisepässen verwendet, um Personen- und biometrische Daten zu speichern, oder als Nachweis des Lebenswegs von Schlachtvieh.
Im Rahmen des Projekts "Sesamonet" (A Secure and Safe Mobility Network) wird die Technologie zur Zeit auf ihre Möglichkeiten hin untersucht.
Kategorien: Barrierefreiheit, Hard- und Software
Das "Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik"(AbI) hat eine Meldestelle für Webbarrieren eingerichtet. Internetnutzer mit Handicap haben ab sofort eine Anlaufstelle, wenn sie im World Wide Web auf Barrieren stoßen. Die AbI-Meldestelle sammelt sämtliche Hinweise und setzt sich mit den Betreibern der Seiten in Verbindung, um jeweilige Probleme zügig zu lösen.
So kann man die AbI-Meldestelle erreichen: AbI-Meldestelle für Webbarrieren, BAG SELBSTHILFE e.V., Andreas Pützer, Kirchfeldstraße 149, 40215 Düsseldorf, Telefon 02 11/3 10 06 38, Fax 02 11/3 10 06 34, E-Mail: webbarrieren@wob11.de, Internet: www.abi-projekt.de
Kategorien: Barrierefreiheit
Letzte Änderung: 25.08.2008 | © 2006 DIAS GmbH | Impressum | Barrierefrei?