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"Odt2Braille" ist ein kostenloses Add-On für Open Office, mit dem Texte in Braille gespeichert werden oder direkt an den Brailledrucker gesendet werden können.
Die Software unterstützt neben deutsch und englisch viele weitere Sprachen. Entwickelt wurde Odt2Braille von der katholischen Universität Leuven, zu beziehen ist die Open Source Software auf Sourceforge:
Odt2Braille bei sourceforge.net
Kategorien: Hard- und Software
Die virtuelle Tastatur BlindType soll das "Blindschreiben" auf Touchscreens erleichtern. Möglicherweise ein geeignetes Hilfsmittel für Menschen mit Sehbehinderung, für die Touchscreen-Bediensysteme bislang ein Hindernis darstellten? Nutzer sollen bei der Texteingabe nicht mehr aufs Display achten müssen. Die Software analysiert, welche Wörter gemeint sind, und soll dabei eine erstaunlich hohe Treffgenauigkeit haben.
Verwendbar soll BlindType zunächst mit iPhone, iPad und Android-Mobilfunktelefonen sein und möglichst bald auf den meisten Touchscreens und mobilen Betriebssystemen eingesetzt werden.
Zur englischsprachigen Homepage von BlindType
Kategorien: Barrierefreiheit, Hard- und Software
Viel Resonanz rief unser Testbericht der Fußgängernavigation Kapten hervor - nicht nur positive! Aus gegebenem Anlass veröffentlichen wir hier Hinweise von Kapten-Nutzern. Haben Sie weitere Erfahrungsberichte für uns? Dann nutzen Sie gerne unsere Kommentarfunktion!
"Viele Anwender beklagen die mangelhafte Verarbeitung des Kapten und störungsanfällige Kabelverbindungen. Ein Gerätetausch war in vielen Fällen erforderlich. Der GPS-Empfänger hat eine mindere Qualität und liefert nach Inbetriebnahme häufig erst nach 15 Min. eine GPS-Verbindung. Viele nützliche Funktionen im Kapten sind vom GPS-Empfang abhängig und so erst spät oder gar nicht nutzbar.Die Spracheingabe arbeitet nicht mir unter Lärmeinwirkung in vielen Fällen unzuverlässig, so dass eine Zielbestimmung häufig aufgegeben werden muss."
"In die Navigation einbezogen werden kann auch der öffentliche Nahverkehr, so dass man sich zur nächstgelegenen Haltestelle "führen" lassen kann. Ein Test von mir in Hamburg, wo die Anbindung des Öffentlichen Nahverkehrs funktioniert, war negativ. Die Route vom Hauptbahnhof zur Marschnerstraße 26 wurde nicht richtig ermittelt. Anstatt mir die U 3 zu sagen, mit der ich bis Hamburger Straße fahren kann, musste ich die Starthaltestelle kennen und per Sprache eingeben. Mir wurde dann eine Verbindung mit einem Umstieg angesagt. Zwischendurch wurde der GPS-Empfang abgebrochen, so dass die ganze Prozedur wiederholt werden musste."
"Das Kartenwerk stammt, wie beim Wayfinder, von Teleatlas und ist äußerst mangelhaft für Fußgänger. Durch große Ungenauigkeiten im Straßen- und POI-Bereich wird man sehr oft falsch geleitet."
Kategorien: Hard- und Software, Hilfsmittel
Talks, ein Screenreader mit Sprachausgabe für Mobiltelefone, ist jetzt in der Version 5.0 für Geräte mit Touchscreen-Oberfläche erhältlich. Die Menübedienung erfolgt wie bei allen Touchscreen-Displays, indem der Finger über die Oberfläche geführt wird, bzw. auf die Oberfläche tippt.
Unterstützt wird neben allen im Telefon vorhandenen Menüfunktionen auch der DAISY-Player DAISY2Go und Fring, eine Voice-over-IP-Software, die nach dem Skype-Prinzip funktioniert.
Allgemeine Informationen zu Screenreadern für Mobiltelefone
Kategorien: Hard- und Software, Hilfsmittel
Das taktile Display soll ein Braille-Vollbild anzeigen können und nicht mehr nur - wie bei den bislang gebräuchlichen Braillezeilen - eine Bildschirmzeile. Damit könnte es auch geeignet sein, Bilder und Grafiken darzustellen.
Bei der Herstellung wollen die Forscher auf elektroaktive Polymere zurückgreifen. Im Gegensatz zur bisher in Braillezeilen verwendeten Piezo-Mechanik würden so die Produktionskosten deutlich geringer ausfallen und damit den Preis des Brailledisplays niedrig halten.
Kategorien: Hard- und Software, Hilfsmittel
Vodafone stellt den Navigationsdienst Wayfinder ein. Davon ist dann auch die Fußgängernavigation Wayfinder Access betroffen, welche für die Nutzung mit Screenreadern wie Mobile Speak und Talks angepasst wurde.
Abonnenten von Wayfinder-Produkten sollen nach einer Übergangszeit auf neue Services umgeleitet werden. Unklar ist bislang, um welche Dienste es dann handelt - und ob die Alternativprodukte barrierefrei sind.
Mehr Informationen zur Navigationssoftware Wayfiner Access finden Sie unter folgendem Link:
Wayfinder Access - Navigationssoftware für das Handy
Kategorien: Hard- und Software, Hilfsmittel
Die Testversion 1.5 des beyoCBS Reader ist aktuell noch nicht für die Anwendung durch blinde Menschen geeignet. So treten beispielsweise erste Probleme bei Nutzung der automatischen Ausrichtung auf: Es wird nicht angesagt, ob Text an den Rändern abgeschnitten ist. Demzufolge ist die korrekte Aufnahme eines Blattes für Blinde kaum möglich. Zudem ist es unbedingt empfehlenswert, die Sprachausgabe des Handy-Screenreaders vor Verwendung des beyoCBS Readers abzuschalten. Ansonsten gibt es ein Stimmenwirrwarr durch die parallele Ausgabe von Screenreader und Vorlesesoftware. Als größter Nachteil stellte sich heraus, dass Texte noch nicht speicherbar sind.
INCOBS wird das offizielle Release 2.0, dass im April erscheinen soll, testen und an dieser Stelle ausführlich berichten.
Kategorien: Hard- und Software, Hilfsmittel
Das Betriebssystem Apple Mac OS X ist mit einem systemeigenen Screenreader ausgestattet - ein Merkmal, dass sich für blinde Menschen sehr interessant erweisen könnte.
Zusätzlich mit einer deutschen Sprachausgabe versehen, erwies sich VoiceOver in einer ersten Vorführung recht stabil. Vor allem die Mac-internen Programme wie das E-Mail-Programm („Mail“), der Internet-Browser Safari, ein Programm zum Erfassen von PDF-Dateien („Vorschau“), die Musikverwaltung iTunes sowie TextEdit, eine Textverarbeitung mit ähnlichem Funktionsumfang wie WordPad von Windows, scheinen gut bedienbar zu sein.
Der komplette Erfahrungsbericht "Mac OS X mit VoiceOver - eine Lösung für Blinde?"
Kategorien: Barrierefreiheit, Hard- und Software
Die Firma Beyo aus Deutschland hat eine Software vorgestellt, die es Mobilelefonen mit Kamera ermöglicht, Texte zu erfassen und vorzulesen.
Dieser Ansatz ist nicht neu - spannend ist jedoch, dass der Hersteller mit einer automatischen Auslösefunktion die aus anderen Systemen bekannte Aufnahmeverwackelung umgehen will. Beim Nutzen der Software entstehen keine Verbindungskosten zu einem externen Server. Die Daten werden direkt im Mobiltelefon verarbeitet. Verblüffend ist auch der Preis: Mit knapp 80€ liegt er weit unter den Preisen ähnlicher Produkte.
Wie sich die Software im praktischen Umgang bewährt, können Interessierte jetzt ausprobieren. Beyo stellt den beyoCBS Reader in einer kostenlosen 7 Tage gültigen Probeversion zur Verfügung.
Kostenloser Probedownload beyoCBS Reader
Kategorien: Hard- und Software, Hilfsmittel
Die grafische Oberfläche von Linux stellt blinde Mitarbeiter bislang vor Probleme. Mit dem vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderten Projekt SUE sollte sich das ändern. Ziel war es, einen leistungsfähigen Screenreader für Linux zu entwickeln. Mit Abschluss des Projekts, Ende 2009, hat INCOBS den SUE-Screenreader getestet. Leider fällt das Ergebnis sehr mager aus, Vorzüge gegenüber dem bislang bekanntesten Linux-Screenreaders Orca sind nicht zu entdecken.
Die Ergebnisse finden Sie hier:
www.incobs.de/produktinfos/screenreader/open_source/sue
Kategorien: Hard- und Software, Hilfsmittel
Mit dem TextScout der Firma Elumo wurde eine weitere Texterkennungssoftware für Handys entwickelt. Wie mit dem amerikanischen Produkt knfb-Reader fotografiert der Nutzer Schriftstücke mit der Handykamera. Diese werden dann von einer Sprachausgabe - ebenfalls auf dem Handy installiert - vorgelesen. Vorteil des Textscouts: Blinde Nutzer werden beim Fotografieren gut durch Richttöne unterstützt. Auch können verschiedene Handys mit der Software ausgestattet werden. Allerdings erfolgt bei dem Elumo-Produkt die Textverarbeitung nicht auf dem Handy, sondern auf einem zentralen Server. Notwendig ist also ein Internetvertrag für das Handy.
Die ausführlichen Testergebnisse, auch im Vergleich mit dem knfb-Reader, finden Sie hier:
www.incobs.de/produktinfos/lesesprech/test_texterkennung_handys/index
Kategorien: Hard- und Software, Hilfsmittel
Auf dem deutschen Markt ist seit kurzem das Apple iPhone 3G S mit integriertem Screenreader und Sprachausgabe erhätlich. Dadurch soll das Telefon, dessen Bedienoberfläche aus einem Touchscreen besteht, auch für Menschen mit Seheinschränkungen bedienbar sein.
EDV-Berater Marco Zehe hat sich das neue iPhone angesehen und einen ersten Erfahrungsbericht verfasst:
Marco Zehe: Erstes anfühlen von VoiceOver auf dem iPhone
Kategorien: Barrierefreiheit, Hard- und Software
Die heise online Nachrichten können jetzt über eine Vorlesefunktion als Podcast empfangen werden. Auf der Podcast-Übersichtsseite können die gewünschten Meldungen ausgewählt und als MP3-Datei heruntergeladen werden.
Aktuelle Nachrichten werden auch als RSS-Feed für den Empfang mit Podcatchern wie z.B. iTunes bereitgestellt.
Hier geht es zum heise Podcast, bzw. heise RSS-Feed:
Podcast für heise online Meldungen
RSS-Feed der heise Audio Meldungen
Kategorien: Hard- und Software
Hasan Karahasan, EDV-Trainer und Schulungsanbieter, spricht im Radiointerview mit Ohrfunk.de über das neue Windows 7. Wie stabil das System in der Betaversion läuft, und ob das Zusammenspiel mit Screenreadern, insbesondere JAWS 9, problemlos funktionert, hören Sie im ca. 8minütigen Audiobeitrag auf der INCOBS-Podcast-Seite.
Interview mit Hasan Karahasan über Windows 7
Kategorien: Hard- und Software
Das Google-Handy mit dem Betriebssystem Android soll zugänglich für Blinde und Sehbehinderte gemacht werden. Der blinde Google-Entwickler T V Raman plant, nicht nur die auf dem Telefon installierte Software barriererefrei zu gestalten, sondern auch die Hardware entsprechend zu modifizieren.
Entwickelt hat Raman bereits eine revolutionäre Möglichkeit, mittels Touchscreen Nummern einzugeben: Sie beruht auf relativen Positionen und wählt bei der ersten Berührung des Displays immer eine Fünf. Davon ausgehend, befinden sich die weiteren Ziffern wie gewohnt mittig darüber (Drei), links daneben (Vier), usw. Fehler bei der Nummerneingabe können durch Schütteln des Telefons rückgängig gemacht werden.
Informationen in englischer Sprache auf der offiziellen Android-Seite von Google
Kategorien: Barrierefreiheit, Hard- und Software
Für die Mobiltelefone der Nokia Series 60 3. Generation gibt es zwei Programme, mit deren Hilfe sich Licht oder Farben erkennen lassen.
Lights ist ein Lichtdetektor, der das Umgebungslicht in Töne umsetzt und so verschiedene Lichtsituationen hörbar macht. Die Farberkennungssoftware Colors erfasst die Farbe von Gegenständen und gibt per Sprachausgabe den Farbnamen und -Wert aus.
Beide Programme laufen auf Mobiltelefonen 3. Generation der Series 60 von Nokia, die mit einer Kamera ausgestattet sein müssen. Für die Farberkennung Colors ist zusätzlich ein integriertes Blitzlicht erforderlich. Wenn die Programme von blinden Anwendern genutzt werden, sollte auf dem Mobiltelefon die Sprachausgabe-Software Talks installiert sein.
Weitere Informationen und Bezugsmöglichkeit gibt es bei der Firma ProTak.
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COBRA heißt der neue Screenreader der Firma Baum, der unter Windows XP und Windows Vista läuft. Das Nachfolgemodell der Screenreader Blindows und Virgo unterstützt modular einsetzbare Skripte und soll damit umfassende individuelle Anpassungsmöglichkeiten bieten. Damit mehrere Anwender COBRA nutzen können, lassen sich verschiedene Nutzerprofile speichern. Neu ist die Einbindung einer OCR-Software, welche die Texterkennung in Bildern und Grafiken ermöglicht und so auch unzugängliche Informationen, z.B. auf Webseiten, erschließt.
Hier geht es zum direkten Downloadlink von COBRA
Kategorien: Hard- und Software, Hilfsmittel
WebAnywhere ist ein plattformunabhängiger Online-Browser, der Menschen mit Seheinschränkungen dort das Surfen im Internet ermöglichen soll, wo keine spezielle Hilfsmittelsoftware installiert ist oder installiert werden darf. Die Open-Source-Anwendung geht aus einem Projekt der Universität Washington hervor und zeichnet sich dadurch aus, dass die Bedienung komplett über die Tastatur erfolgt und aufgerufene Internetseiten für den Besucher von einer serverseitigen Sprachausgabe vorgelesen werden. Dabei wird auf ähnliche Tastenkombinationen zurückgegriffen, wie sie auch verbreitete Screenreader verwenden.
WebAnywhere befindet sich noch in der Alphaphase, was erklärt, warum derzeit nur eine englischsprachige Sprachausgabe verwendet wird. Am Einsatz mehrsprachiger Sprachausgaben wird aber gearbeitet, heisst es von Entwicklerseite.
Ausprobieren kann man WebAynywhere unter folgendem Link:
http://webanywhere.cs.washington.edu/
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Ein Wayfinder Access Update auf Version 2.5 in deutscher Sprache ist kostenlos erhältlich. Laut Pressemeldung sind in dem Update nicht nur viele Programmfehler behoben, optimiert wurde auch die Bedienung und Nutzerführung:
Die Updategeschwindigkeit bei langsamer Bewegung wurde herabgesetzt, so dass der Countdown zum Erreichen eines Ziels oder Hindernisses trotzdem korrekt aktualisiert wird. In den Einstellungen kann nun die Aktualisierungsrate für die nächsten Kreuzungen, Favoriten oder Plätze manuell verändert werden.
Neben den Points of Interest (POI) aus TeleAtlas hat sich auch die Kartenabdeckung für Wayfinder erhöht. Über http://access.mywayfinder.com können alle vorhanden Karten abgerufen werden. Die Suche innerhalb der Karten wurde ebenfalls vereinfacht.
Auf der Homepage von IPD kann die neue Version von Wayfinder jetzt heruntergeladen werden.
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Die wichtigsten Neuerungen:
Einen direkten Download gibt es derzeit nur bei der Firma Handy Tech:
Zum direkten Download von Talks 3.60
Kategorien: Hard- und Software, Hilfsmittel
Die spanische Firma Codefactory hat den ersten barrierefreien DAISY Player für Mobiltelefone auf den Markt gebracht. Laut Codefactory, die auch Mobile Speak, einen Screenreader für Handys, produzieren, läuft der DAISY Player V2.0 auf den gängigsten Nokia-Mobiltelefonen mit Symbian-Betriebssystem.
Unterstützt werden alle DAISY-Funktionen, wie z.B. das Ablegen von Stimmnotizen als Lesezeichen. Menschen mit Seheinschränkungen können Schriftgröße sowie Hintergrundfarben ihren Bedürfnissen anpassen. Der Mobile DAISY-Player ist in deutscher Sprache erhältlich. Eine 30tägige Testversion kann bei der Firma Codefactory heruntergeladen werden:
Mobile DAISY Player Version 2.0
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Die deutsche Firma elumno hat eine Software entwickelt, die mit Kamera ausgestattete Mobiltelefone befähigt, fotografierten Text zu erkennen und in Sprache umzuwandeln.
Möglich wird dies durch eine automatische Texterkennung und integrierte Sprachausgabe. Das Vorlesehandy mSpeak soll neben Text auch Ziffern erkennen und nach dem Prinzip eines Vorlesesystems sehgeschädigten Menschen den Zugang zu Informationen erleichtern.
Eine ähnliche Entwicklung wurde vor kurzem vom US-amerikanische Blindenverband NFB und der Firma Kurtzweil Technologies in den USA präsentiert (INCOBS-Meldung vom 06.02.2008). Der sog. KNFB-Reader ist bislang jedoch nur in englischer Sprache erhältlich.
Kategorien: Hard- und Software, Hilfsmittel
Der US-amerikanische Blindenverband NFB (National Federation of the Blind) und die Firma Kurtzweil Technologies haben eine Software entwickelt, die es Mobiltelefonen mit Kamera ermöglicht, Texte vorzulesen. Die Software führt die Technologien automatische Texterkennung (OCR) und Umwandlung von Text in Sprache (TTS) zusammen und wurde für Handys optimiert.
Bislang ist der sog. KNFB-Reader, der neben Texten übrigens auch Geldscheine erkennen soll, nur in englischer Sprache erhältlich und nur auf dem Symbian-Handy Nokia N82 lauffähig.
Kategorien: Hard- und Software, Hilfsmittel
Ein neuer, noch namenloser online-Routenplaner für Fußgänger kann via Screenreader bedient werden. Er zeichnet sich durch eine klare Nutzeroberfläche ohne Werbebanner und Grafiken aus und ist einfach zu handhaben.
Als Orientierungshilfe für blinde Menschen eignet sich der Routenplaner jedoch nur bedingt. Zu überquerende Kreuzungen oder große Einfahrten werden z.B. nicht angesagt. Ebenso sind Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs noch nicht verzeichnet.
Dieser Link führt direkt zu dem online-Routenplaner für blinde Fußgänger
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IBM Lotus Symphony Beta 3 nennt sich die kostenlose Office-Suite, die mit dem Screenreader JAWS, ab Version 8.x, gut zu bedienen ist. Das Paket enthält Textverarbeitungs-, Tabellenkalkulations- und Präsentationssoftware sowie Funktionen zur Anbindung an Lotus Notes.
Die Office-Suite basiert auf OpenOffice - es ist also möglich, Microsoft-Office-Dateiformate (Windows 97 bis XP), Lotus Notes-Formate und OpenDocument-Formate einzulesen. Die Office-Suite wird empfohlen für Windows XP und Vista, ist in deutscher Sprache erhältlich und 174,82 MB groß.
Hier geht es zum Download-Link für die kostenlose Office Suite IBM Lotus Symphony Beta 3
Kategorien: Hard- und Software
Die blista (Deutsche Blindenstudienanstalt) bietet ab sofort verschiedene Zeitschriften im barrierefreien PDF-Format an. Diese PDF-Form ist mit sog. Tags versehen und zugänglich für Hilfsmittel wie z.B. Screenreader. Nutzer von JAWS 6.2 z.B. können von Überschrift zu Überschrift navigieren, gezielt Seiten anspringen oder Lesezeichen anlegen.
Eine Informationsliste über Bücher, die im barrierefreien PDF-Format erscheinen, kann auf der Homepage der blista eingesehen werden, oder per Post oder E-Mail angefordert werden: Deutsche Blindenstudienanstalt e.V., Postfach 11 60, 35001 Marburg, E-Mail:info@blista.de.
Wenn Sie mehr über das Thema barrierefreie PDFs wissen möchten, lesen Sie auf den INCOBS-Produktinformationsseiten Screenreader/PDF-Test weiter.
Kategorien: Barrierefreiheit, Hard- und Software
Das Projekt JobBSI (Jobsuche für Blinde und Sehbehinderte via Internet) hat die CD-ROM "Navigieren - Jobs suchen - Bewerben - Ein Wegweiser für die Jobsuche im Internet" herausgebracht. Zusammengetragen wurde Informationsmaterial, dass den Anwender mit dem Internet vertraut macht und Hilfestellung zur Nutzung von Online-Jobbörsen, insbesondere der Stellenbörse der Bundesagentur für Arbeit, bietet. Ein spezieller Bewerbungsratgeber liefert zudem Tipps für die eigene Bewerbung.
Die im Word- , RTF- und HTML-Format gespeicherten Dateien können kostenlos auf CD-ROM bestellt werden bei der Frankfurter Stiftung für Blinde und Sehbehinderte, Telefon 069 955124-0, E-Mail: info@sbs-frankfurt.de, Internet: www.sbs-frankfurt.de.
Kategorien: Hard- und Software, Hilfsmittel
Die Firma Microsoft entwickelt einen Programmzusatz, der es möglich macht, Dateien, die mit dem Textverarbeitungsprgramm Word erstellt wurden, im DAISY XML-Format abzuspeichern.
Den Quellcode will Microsoft auf SourceForge.net öffentlich machen, damit Programmentwickler den Code auch für andere Betriebssysteme nutzbar machen können.
Anfang 2008 soll der Programmzusatz für Microsoft Office Word-Kunden (Word XP, Word 2003 und Word 2007) kostenlos herunterzuladen sein.
Kategorien: Hard- und Software, Hilfsmittel
OCR-Software (Optical Character Recognition) übernimmt die Texterkennung von eingescannten Textseiten und ist zentraler Bestandteil von vielen Vorlesesystemen.
Hersteller Abbyy präsentierte kürzlich Version 9 der häufig verwendeten OCR-Software Finereader.
Neben einer vereinfachten Menüführung glänzt der Finereader 9 durch eine Dokumentenerkennungsfunktion, die sogar Formatierungselemente rekonstruieren kann. Mehrseitige Dokumente können ganzheitlich analysiert und mit Zusammenhängen von z.B. Fußnoten und Textverknüpfung, Seitennummerierung, Layout usw. erkannt werden.
Erforderlich ist ein Multikernprozessor. Finereader ist kompatibel zu Microsoft Office 2007 und Windows Vista zertifiziert.
Kategorien: Hard- und Software, Hilfsmittel
Die Sunvoice-Sprachausgabe des Herstellers Sunlion Media Studio spricht in einer natürlichen Stimme über hundert Systemmeldungen für Mobiltelefone und Computer.
So gibt die Sprachausgabe z.B. Ansagen beim Starten von Programmen, empfangenen E-Mails und Textnachrichten, eingehenden Anrufen, Druckvorgängen, dem Brennen von CDs und bei Systemwarnungen.
Die Software gibt es als kleinere Version für mobile Geräte und in einer Komplettversion für Computer, Mobiltelefone und andere elektronische Geräte, die akustische Systemmeldungen unterstützen.
Kategorien: Hard- und Software, Hilfsmittel
Bislang konnte man über das Programm TMspeakdocu immer nur eine Sounddatei aus einer, auf dem Computer abgespeicherten Textdatei erstellen. Das Release 1.8.0 bietet nun die Möglichkeit, eine Textdatei gleich in mehrere Audio-Sprachausgabedateien (WAV oder MP3) aufzuteilen. Die Sprache ist dabei frei wählbar.
Die mit TMspeakdocu erzeugten Audiofiles können über jedes MP3- bzw. WAV-Abspielgerät gehört werden.
Heruntergeladen werden kann das komprimierte Programm (ZIP-Datei) auf der Homepage vom TMD
Das nächste TMspeakdocu Release, welches voraussichtlich im Oktober 2007 erscheint, soll den Inhalt einer Textdatei gleich automatisch in ein DAISY-Buch umwandeln.
Kategorien: Hard- und Software
Die kostenlose Antispy-Software Spybot durchsucht das Computersystem nach Trojanern, Spionageprogrammen, Dialern und anderen schädlichen Anwendungen. Neu ist, dass die Software auch für Blinde komplett installier- und bedienbar sein soll.
Spybot Search & Destroy Version 1.5 ist Vista-kompatibel und kann über online-Updates aktualisiert werden.
Weitere Informationen über Spybot 1.5 und Downloadmöglichkeit auf den Internetseiten von Win Total
Kategorien: Hard- und Software
Hersteller Freedom Scientific teilt mit, dass der Screenreader JAWS 8.0 nun vistafähig ist. Wichtige Neuerungen in diesem Zusammenhang sind z.B. die Unterstützung des Internet Explorer 7 und die Browser-Navigation zwischen Registerkarten, neue Tastaturfunktionen im Internet Explorer und der erweiterte Dialog "JAWS Suchen". Außerdem gibt es nun den Befehl "alles Lesen". Die SAPI5-Stimmen "Steffi" und "Yannick" werden auf CD mitgeliefert.
Wichtige Informationen über das neue JAWS gibt es auf der englischsprachigen Homepage von Freedom Scientific.
Zum direkten Download der deutschen Version von JAWS 8.0 (89,0 MB)
Kategorien: Hard- und Software, Hilfsmittel
Der Screenreaderbereich für Mobiltelefone wartet mit zwei Software-Updates auf: Die Produkte Adnota speaker und Mobile Speak wurden um einige Funktionen erweitert.
Mobile Speak Version 3.0 unterstützt nun auch Handys aus der 60er Serie der 3rd Edtion. Diese Mobiltelefone sind bereits mit Version 9.x des Symbian-Betriebssystems ausgestattet. Als neue Erweiterungen nennt der Hersteller Code Factory u.a. die Lernfähigkeit der Software in Bezug auf Tastaturbefehle sowie die Unterstützung von Braillezeilen der Firmen Baum, Optelec und HumanWare. Mehr Informationen über die erweiterten Features gibt es auf der englischsprachigen Homepage von Mobile Speak. Dort wird das Produkt zum Download angeboten.
ADnota speaker Version 1.0.5 wurde jetzt an Nokia N70 angepasst und bietet eine umfangreichere Sprachausgabe. Alle registrierten ADnota-Nutzer können die Software kostenlos aktualisieren. Die Informationsseite zu ADnota bietet berichtet ausführlich über die neue Version und bietet die Möglichkeit, eine kostenlose Probeversion herunterzuladen.
Kategorien: Hard- und Software, Hilfsmittel
Die US-amerikanische Firma Serotek präsentiert auf Ihren Internetseiten die Betaversion Ihres Web-Screenreaders "System Access to Go". Das kostenlose Programm kann auf einem Speicherstick gesichert werden und stellt so eine mobile Screenreaderlösung dar. Die Installation soll sich für blinde Anwender als problemlos darstellen - beim Herunterladen startet auf der Homepage www.satogo.com sofort eine englische Sprachausgabe, die den Anwender in Verbindung mit Sounds durch die Installation begleitet.
Die Betaversion von "System Access to Go" kommt ohne Brailleunterstützung daher. Hat man eine deutsche SAPI 4 oder SAPI 5-Sprachausgabe installiert, kann man auch deutschsprachige Websites problemlos lesen und Worddokumente in Deutsch bearbeiten. Fontwechsel werden in Worddokumenten automatisch angesagt, können aber auch per Tastendruck abgefragt werden.
"System Access to Go" funktioniert nur in Verbindung mit dem Internet.
Hier geht es zum direkten Download der Betaversion von "System Access to Go"
Kategorien: Hard- und Software, Hilfsmittel
Das Plextalk Update wartet mit einer Änderung auf: Wenn man Hörbücher mit langsamerer Geschwindigkeit abspielt, starteten die Plextalks manchmal einfach neu. Über das Update auf die Firmware Version 1.06 wird der Fehler behoben.
Kategorien: Hard- und Software, Hilfsmittel
Der Talks-Hersteller Nuance hat die Talks-Version 3.20.1 für Nokia Handys der 2nd und 3rd Edition optimiert. Mit der Installation von Talks wird nun gleichzeitig die Sprachsynthese Nokia TTS installiert. Blinde Nutzer sollen so die Möglichkeit haben, Eloquence und andere Sprachausgaben problemlos zu installieren.
Über das Update lässt sich die Navigationssoftware Wayfinder Access zusammen mit Talks verwenden. Außerdem sollen sich die Tasten des Audioplayers "in den meisten Fällen" auch erkennen lassen. Im Lernmodus zeigt ein separates Fenster nun die Aktivierung des Modus an. Einige weitere Änderungen betreffen ausschließlich die 2nd, bzw. 3rd Edition. Sie können auf der Handytech Homepage nachgelesen werden.
Hier sind die direkten Downloadlinks für das Update auf die Mobiltelefone der 2nd Edition und für das Update auf die 3rd Edition Geräte.
Kategorien: Hard- und Software, Hilfsmittel
In dem BMAS Projekt SUE (Screenreader Usability Extensions) geht es um die Entwicklung eines Screenreaders für grafische Oberflächen unter Linux. Durchgeführt wird das Projekt vom dem IT Science Center Rügen in Kooperation mit dem Studienzentrum für Sehgeschädigte SZS der Universität Karlsruhe.
In einem Kick-off Meeting in Karlsruhe wurde aktuelle Fragen zur Zugänglichkeit von Linux mit namhaften Linux-Entwicklern und Hilfsmittelanbietern diskutiert. Der Mitschnitt der Tagung ist als DAISY Hörbuch beim SZS erhältlich.
Kategorien: Hard- und Software, Veranstaltungen
Die Softwares Text-to-Speech (Nokia) und Speech2Go (Nuance) lesen Displaymeldungen von Mobiltelefonen, wie z.B. SMS oder den Namen der Anrufer-ID, vor.
Das kostenlose Text-to-Speech ist verwendbar für alle kompatiblen S60-Geräte, die die Message Reader-Anwendung auf dem Gerät installiert habe. Das Produkt gibt es in vielen Sprachen und mit verschiedenen Stimmen.
Weitere Infos auf englisch und Download auf der Nokia-Seite
Speech2Go verfügt über mehr Features als Text-to-Speech, muss dafür aber käuflich erworben werden. Es ist bereits in deutscher Sprache verfügbar und läuft auf vielen Symbian-Mobiltelefonen. Zum Ausprobieren bietet Nuance eine 2 Tage lauffähige Demo der Software an.
Weitere Infos auf englisch und Download auf der Nuance-Homepage
Kategorien: Hard- und Software, Hilfsmittel
Die polnische Firma Psiloc hat eine Software entwickelt, welche die Schriftgröße von Handydisplays vergrößert/verkleinert.
Einmal aufgespielt, soll die Software auf alle Systemschriften des Mobiltelefons reagieren. Die Version 1.10 des Psiloc Font Magnifiers ist kompatibel mit verschiedenen Nokia-Modellen. Aber kann der Psiloc Font Magnifier herkömmliche Software wie Zooms ersetzen? Ein INCOBS-Test der kostengünstigen Software wird bis Mitte Juni veröffentlicht.
Kategorien: Hard- und Software, Hilfsmittel
Der neue Service von Heise online ermöglicht es, Nachrichten aus dem Newsticker vorlesen zu lassen. Die Funktion ist nutzbar ohne das herunterladen und installieren von Software. Die Audiodateien werden im MP3-Format zur Verfügung gestellt und lassen sich auf Speichermedien kopieren.
Für diesen Service nutzt Heise ReadSpeaker SagEs, dass mit einer synthetischen Sprachausgabe operiert.
Das Angebot ist zunächst bis November nutzbar.
Kategorien: Hard- und Software, Hilfsmittel
Die Firma Nuance hat eine Software entwickelt, mit der sich Mobiltelefone per Sprachbefehl bedienen lassen. "Nuance Mobile" ermöglicht neben der Sprachsteuerung auch die Umwandlung von Sprache in Text. Damit können E-Mails, SMS oder Dokumente diktiert und sofort versendet werden. Empfangene E-Mails oder SMS werden auf Wunsch vorgelesen. Um eine ausreichende Rechenleistung für die Software zu gewährleisten, werden die erfassten Daten an einen Server übertragen. Die dafür notwendige Datenleitung verursacht zusätzliche Kosten. Die Software soll auf aktuellen Mobiltelefonen laufen.
Kategorien: Hard- und Software
Auf der Internetseite Access Firefox von Kevin Saunders sind viele Informationen zum barrierefreien Internetzugang mit Mozilla Firefox zusammengetragen. Die Seite informiert nicht nur über Add-ons und Extensions, sondern zeigt auch, wie man den Browser konfigiert, um optimale Zugänglichkeit zu erreichen.
Kategorien: Barrierefreiheit, Hard- und Software
Der Open-Source Webbrowser Mozilla Firefox hat nun eine Screenreader-Erweiterung bekommen: Fire Vox ist ein Screenreader, der speziell auf den Firefox-Browser zugeschnitten ist.
Neben den üblichen Screenreaderfunktionen unterstützt Fire Vox auch die Bedienung von CSS-Sprachverhalten, was praktische Vorteile bei der Anwendung bietet. Firefox und Fire Vox laufen auf den Betriebssystemen Windows, Macintosh und Linux. Zunächst ist Fire Vox jedoch nur auf Englisch erhältlich.
Hier kann die Screenreader-Erweiterung Fire Vox heruntergeladen werden
Kategorien: Hard- und Software
Der Screenreader Infovox iVox für Mac OS X wurde weiterentwickelt. Die Version 1.1 lässt über den Apple Speech Manager und die Acapela Sprachsynthese den Zugriff auf alle Anwendungen zu, darunter auch TextEdit, Preview, Acrobat Reader, Proloquo, TextParrot und Appleworks. Über das in das Apple Macintosh Betriebssystem integrierte Bildschirmlesegerät VoiceOver und die Anwendung VisioVoice von AssistiveWare wird der Zugriff auf Macanwendungen, das Internet und auf Textdokumente, etwa Worddateien, möglich.
Kategorien: Hard- und Software, Hilfsmittel
Das EU-Projekt DICOMP-S.Net will den kostenlosen Screenreader Thunder für Microsoft Windows optimieren. Ziel soll sein, den Screenreader sprachlich und ergonomisch an die Bedarfe der EU-Länder anzupassen, und dabei auch Lernmedien zum Screenreader in den jeweiligen Landessprachen zu entwickeln. Für Deutschland engangiert sich der Bereich Forschung und Entwicklung des BFW Düren im Projekt.
Hier kann Thunder heruntergeladen werden
Kategorien: Hard- und Software, Hilfsmittel
Wayfinder Access, die Handy-Navigationssoftware speziell für Blinde und Sehbehinderte, ist laut Pressemeldungen vom März ausgestattet mit dem Screenreader Mobile Speak der Firma Code Factory. Wayfinder bietet Sehbehinderten u.a. eigene Lokalisierungsmöglichkeiten ("Wo bin ich") und nähere Informationen zum jeweiligen Aufenthaltsort ("Wie sieht meine Umgebung aus").
Das Produkt soll Mitte März auf den Markt kommen und in 17 Sprachen erhältlich sein. Ob darunter auch eine deutschprachige Ausgabe sein wird, ist noch nicht bekannt. Da Wayfinder Access über den Vertrieb durch Nuance den europäischen Markt erschließen will, ist damit zu rechnen.
Kategorien: Hard- und Software, Hilfsmittel
Der kostenlose Screenreader NonVisual Desktop Access (NVDA) unterstützt alle Windows-Anwendungen, wie z.B. die Navigation im WWW, schreiben und empfangen von E-Mails, Eingabe von Kommandozeilen in DOS, arbeiten mit MS Word, usw. NVDA ist kompatibel zu den meisten Open-Source-Programmen - so bietet der Screenreader z.B. eine extensive Unterstützung von Mozilla Firefox. Die Programmierung ist modular aufgebaut lässt sich einfach erweitern oder ändern. Unterstützt werden alle Sapi5-Sprachen, empfohlen wird die Open-Source-Sprachsynthese ESpeak, die in verschiedenen Sprachen und Stimmen erhältlich ist.
Bislang ist NonVisual Desktop Access noch nicht in deutscher Sprache zu bekommen, eine deutsche Version ist jedoch geplant.
Kategorien: Hard- und Software, Hilfsmittel
IBM hat eine Erweiterung entwickelt, die Tastaturkürzel für Mediaplayer liefert und es gleichzeitig den Browsern Firefox und Internet Explorer ermöglicht, Metaangaben von Multimediadateien zu lesen. So soll der Anwender beim Videosichten z.B. über dieselben Funktionen wie bei Filmen für Hörgeschädigte verfügen können. Die Menübedienung des Mediaplayers über mitgelieferte feste Tastaturkürzel wird laut Entwicklern eine Überschneidung beim gleichzeitigen Starten von Sprachausgabe und Audiodatei verhindern.
Die Software soll jeden in Websites eingebetteten Dateityp lesen können, auch Flash- und Windows-Media-Dateien. Voraussetzung für diese Nutzbarkeit des Add-Ons ist allerdings, dass die entsprechenden Dateien mit Metadaten, bei einem Videoclip etwa die Nacherzählung der Handlung, zur Verfügung gestellt werden.
IBM will die Erweiterung auf der Conference Technology & Persons with Disabilities 2007 präsentieren und demnächst als Open-Source-Software zur Verfügung stellen.
Kategorien: Hard- und Software
Der Linux Screenreader (LSR) soll Blinden und Sehbehinderten den Zugang zur GNOME-Benutzeroberfläche und seinen Anwendungen wie Firefox, OpenOffice, usw. ermöglichen. Dabei verwendet LSR die Ausgabeoption Sprache, ab der Version 0.4.0 sollen ebenfalls eine Bildschirmvergrößerung angeboten und die Brailleausgabe unterstützt werden. Die aktuelle Version wird mit zahlreichen Erweiterungen geliefert, die nicht nur Barrierefreiheit, sondern auch unterschiedliche Eingabe-/Ausgabegeräte, wie Joysticks, Webcams, Spielpads, usw. unterstützen sollen.
Mit dem LSR ist es laut Entwickler möglich, verschiedene Benutzeroberflächen, z.B. für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, zu erstellen, und die grafische Benutzeroberfläche von GNOME mit Text-to-speech-Features zu ergänzen.
Kategorien: Hard- und Software, Hilfsmittel
Der Screenreader Virgo von der Firma Baum ist jetzt speziell für SAP-Anwendungen erweitert worden.
Konnten bislang nur SAP-Textinformationen von Virgo ausgelesen werden, kommuniziert der Screenreader nun interaktiv mit der Software. Der Nutzer erhält so wesentlich mehr Informationen über Inhalte und Anwendungsmöglichkeiten.
Kategorien: Hard- und Software, Hilfsmittel
Die englischsprachige Navigationssoftware für Handys, Loadstone GPS, basiert auf dem Open-Source-Konzept und ist frei erhältlich. Loadstone läuft auf allen Mobiltelefonen der 60er-Serie, die mit einem Symbian-Betriebssystem (2nd Edition) ausgestattet sind. Zusammen mit einem Handy-Screenreader ist Loadstone auch für blinde und sehbehinderte Menschen nutzbar.
Das Loadstone-Projekt präsentiert sich mit einem Vortrag über die Mobilitätsbedürfnisse blinder und sehbehinderter Menschen am 15. März auf der FOSSGIS-Konferenz in Berlin.
Kategorien: Hard- und Software
Wayfinder und Nuance Communications haben eine Handy-Navigationssoftware für Sehbehinderte entwickelt. Wayfinder Access basiert auf einer Kombination zwischen Software, Screenreader und Sprachausgabe. Eine "Wo bin ich?"-Funktion informiert den Nutzer in Intervallen seinen aktuellen Standort. Neben der Ansage von Straßennamen soll die Software auch Auskunft über "Points of Interest" geben.
Wayfinder Access soll Mitte März auf den Markt kommen.
Kategorien: Barrierefreiheit, Hard- und Software
Die spanische Firma Robotiker Tecnalia hat eine Software entwickelt, die Informationen auf digitalen Anzeigen, wie z.B. einer Mikrowelle oder einer Waschmaschine, erkennt und vorliest. Dafür ist das Unternehmen mit dem Hauptpreis des Internationalen ONCE-Wettbewerbs (Organization Nacional de Ciegos Espanoles) ausgezeichnet worden.
Die Software "DISPLAYER" soll für PDAs oder Smartphones konzipert sein. Eine künstliche Sichterkennung erfasst und interpretiert die auf dem Display angezeigten Daten. Dabei kann die Software Ziffern, alphanumerische Werte und Symbole erkennen. Per Sprachausgabe werden die Daten ausgegeben.
Marktfähig soll das Produkt Ende 2008 sein.
Kategorien: Hard- und Software, Hilfsmittel
Die Free Standards Group (verantwortlich für Standardisierung und Zertifizierung von Linux) plant, die von IBM entwickelten und als Open Source zur Verfügung gestellten Softwareschnittstellen IAccessible2 weiterzuentwickeln.
Die unter dem Namen IAccessible2 erhältlichen Schnittstellen sind verantwortlich für das reibungslose Zusammenspiel von assistiven Technologien wie z.B. Texterkennung und Computer. Der IBM Standard ergänzt und erweitert die von Microsoft bereitgestellten Schnittstellen für assistive Technologien MSAA (Microsoft Active Accessibility).
Kategorien: Hard- und Software
Google Maps hat eine Textversion seines Dienstes bereitgestellt. Im Vordergrund dieser Textversion steht die eigentliche Information und nicht das graphische Kartenbild. Unter den Menüpunkten "Karte durchsuchen" und "Firmen finden" wird die Karte nur noch verkleinert dargestellt, der Routenplaner stellt die Wegbeschreibung ausschließlich in Textform dar.
Kategorien: Hard- und Software
In den Boden eingelasse Funkchips sollen Blinden und Sehbehinderten künftig den Weg weisen. Ohne zusätzliche Batterie senden die Chips Informationen, die mittels speziellem Blindenstock empfangen werden können. Über die Datenbank eines mobilen Computers, z.B. PDA, und Sprachausgabe soll es dann möglich sein, Informationen über die Wegstrecke oder Lokalitäten des jeweiligen Bewegungspunktes abzurufen.
Der notwendige Inhalt zur Speisung der Datenbank soll übers Internet zur Verfügung gestellt werden. Diese Form der Informationsbereitstellung sei auch für Bahnhöfe, Flughäfen oder Fußgängerzonen denkbar.
Bislang werden RFID-Chips u. a. in Reisepässen verwendet, um Personen- und biometrische Daten zu speichern, oder als Nachweis des Lebenswegs von Schlachtvieh.
Im Rahmen des Projekts "Sesamonet" (A Secure and Safe Mobility Network) wird die Technologie zur Zeit auf ihre Möglichkeiten hin untersucht.
Kategorien: Barrierefreiheit, Hard- und Software
Letzte Änderung: 25.08.2008 | © 2006 DIAS GmbH | Impressum | Barrierefrei?